Estland-Logbuch Tag 1 – Auf Zinne

Die Reisetasche ist natürlich erst sporadisch gepackt, als ich freitagmorgens viel zu spät, aber mit einem ausgezeichneten Kater aufwache. Auf der Feier am Vorabend war mir irgendwie nicht so nach Smalltalk, schon gar nicht nach Schmal-Talk mit Conny. Fragte mich doch tatsächlich, ob ich schon mit vielen großbusigen (sie sagte wirklich großbusig) Mädchen geschlafen hätte, dabei herausfordernd ihre großen, von einer Turnhallenträgerkonstruktion gehaltenen Brüste rausreckend. Nur um mich anschließend, nachdem mir nicht mehr als ein knappes Ja zu entlocken gewesen war, davon überzeugen zu wollen, dass ‚Die Partei‘ ein rechtsradikaler Haufen sei und sie als Halbtamilin oder was auch immer und so weiter und so fort…da hatte ich bereits auf Autopilot geschaltet und nickte nur noch stumpfsinnig zustimmend vor mich hin. Irgendwann wusste auch sie nichts mehr zu sagen und drehte sich weg, mich in einem Zustand völliger geistiger Leere zurücklassend. Um wenigstens irgendwie beschäftigt auszusehen und Verzweiflung verratende Übersprungshandlungen zu vermeiden, habe ich fortan einfach auf Bier- und Zigarettenpausen verzichtet. Die Rechnung für diese Antriebslosigkeit erhalte ich jetzt. Mein Schädel pocht und ein wunder Schmerz reibt in meinen Knien.
Überstürzt werfe ich eine Ibuprofen ein und viel zu viele Klamotten in die überdimensionale Bree-Tasche. Die Zeit drängt. Die Zahnbürste! Dann im Laufschritt zur S-Bahn, die Crew wartet schon. Meine Reisebegleiter, das sind Jörg und Lobster1.

Drei mehr oder minder desperate Twentysomethings auf ihrem Weg gen Sommerurlaub in Europas Osten, das wirft natürlich unweigerlich ‚RTL2 – Die Reportage‘-Assoziationen auf. Das große Balaton-Special. Und wie immer vor Antritt einer solchen Reise in Begleitung von Freunden ist auch die Skepsis im Gepäck, ob das wirklich eine so gute Idee war, ob die kommenden 10 Tage dem in den letzten Wochen aufgebauten Euphoriedruck werden standhalten können.
Um den vorzeitigen finanziellen Ruin zu vermeiden, musste auf die Pfadfinder-Airline ‚Easyjet‘ zurückgegriffen werden, und da diese keine Flugverbindung Hamburg – Tallinn anbietet, bedeutet das zunächst einen Umweg über Berlin. Konsequenterweise verzichteten wir dann auch auf den kostspieligen Komfort der Deutschen Bahn und heuerten eine Mitfahrgelegenheit an. Hier wurde leider am falschen Ende gespart: Fünfeinhalb Stunden Geschaukel in einem Baujahr ’84-VW-Bus und der Fahrer – nach unerfragter Auskunft Diplom-Soziologe – blafft auf der ersten Raste einen Asiaten an, der zwecks Klimaanlage seinen Motor laufen lässt. Wir sind hier ja nicht in China! Zu allem Überfluss vergesse ich auf der Rückbank mein Portemonnaie unter dem Immobilien-Stoß der Freitags-Süddeutschen, was mir jedoch erst auf dem Schönefelder Flughafen auffällt. Das Geschrei groß (Der Perso! Der Perso! …die EC-Karte!!), des Fahrers Telefonnummer natürlich längst gelöscht, Tallinn erscheint plötzlich unwahrscheinlich fern. Dann jedoch eine gute und eine schlechte Nachricht. Ich habe – weiß der Henker warum und vermutlich nur der traumatischen Erziehung einer sicherheitsliebenden Mutter geschuldet, die bei Familienurlauben immer schon drei Stunden vor Abflug am Check-In stehen musste – meinen Reisepass separat eingesteckt und bin also einreiseberechtigt, immerhin. Gleichzeitig ist auch klar, dass mir nun 10 Tage finanzieller Abhängigkeit bevorstehen, und ein mulmiges Familienurlaubsgefühl (ecce!) beschleicht mich.

Nach einem unspektakulären Flug landen wir am frühen Abend in Tallinn. Mein heimliches El Dorado. Ich kann mir nicht helfen, aber diese Ost-Metropolen schaffen es jedes Mal aufs Neue, aus mir einen hyperfaszinierten, unangenehm kritikarmen und leider auch romantisch verbrämten Schwärmer zu machen. Wie auch immer. Es kann, es muss losgehen…

Dass Florian 1 hier den Irrweg hin zur Apartmentvergabestelle ausspart, ist wahrscheinlich seiner Autorenschaft, aber mehr noch seines Stadtführungsanspruchs geschuldet, mit dem er uns in den nächsten Tagen allerdings vorwiegend zielsicher an die Destinationen dionysischer Freuden leitete. Profane Dinge wie das Apartmentvermietungsbüro kann man da eben nicht auch noch auf der Pfanne haben.

Unsere erste Sorge, nachdem wir unser beinahe zu gediegenes Altbau-Apartment2 bezogen haben, gilt der Bierbeschaffung. Good Ol‘ Saku! Goldene Schrift auf königsblauem Grund, hier noch in der stilechten 0,33-l-Blechbüchse erhältlich, die sich so schön stürzen lässt. Dennoch, die ersten Schlucke schmerzen mehr, als dass sie schmecken. Saku (mit Schlangen-S) schmeckt ölig, fast tranig und eben auch nach Blech, ein Geschmack, den meine Zungenknospen im Zuge des Dosenpfanddesasters fast vergessen haben. Aber im Abgang gewinnt es einen doch und außerdem hat man auch gar keine Wahl. Sich nicht mit Saku anzufreunden, hätte entweder 1,5-l-Plastikflaschenstarkbier (Bear-Beer) oder die einzig ernstzunehmende Bieralternative A. LeCoq bedeutet. Was einen zunächst an einen Künstlernamen aus dem Milieu denken lässt, schmeckt wie der Magenkrebsrülpser einer Eckkneipenkellnerin. Später sollten wir noch Rock-Beer entdecken, aber dazu eben: später.
Die ersten Biere sind drin. „Gut feeling“ propagieren Devo aus der Kompaktanlage. Wir: euphorisch, albern, aufgekratzt. Und jung. Klassenfahrt feeling, ey, ja echt wahr, denke ich, so rumdenkend, und mich ganz plötzlich dabei ertappend, wie ich, jetzt ganz lost in space, mit offenem Mund in den überdimensionalen Goldrahmenspiegel glotze. Hat niemand bemerkt zum Glück. Die Schlagzahl wird bedenklich erhöht, die letzten drei Dosen des 24er-Trägers kullern verloren durch das Eisfach und es wird Zeit aufzubrechen. Also stolpern wir los, in die Nacht und ohne wirklich eine Ahnung zu haben, wo hier nun eigentlich was los ist. Wir folgen schließlich der Gruppe mit den hübschesten Mädchen, blonde, unschuldig dreinschauende Engel, allesamt. Will man die eigentlich belästigen mit seinem deutschen Bieratem? Mit blöden Witzchen, die auf Englisch geradebrecht noch viel angestrengter und natürlich keinesfalls charmant rüberkommen? Ungefragt in ihren scheinbar unberührten, fragilen Kosmos einbrechen und sie mit harten Euros verderben? Vielmehr überkommt mich angesichts dieser vermeintlich schutzlosen Wesen das Gefühl, hier der Mann für Schutz und Geborgenheit, Vertrauen und Wärme sein zu müssen. Moralinstanz, Versteher und Über-die-Wange-Streicher in Personalunion. Ein Greg Peck zwischen all den gegelten Fickspechten mit ihren hochgestellten Polohemdkragen.

Andererseits ist einem vollkommen klar, dass man – guter Wille hin oder her – letztlich auch nur einer von den blöden Touristen ist, die sich hier für ein Wochenende das neue Europa inklusive seiner bestürzend reizenden Schätze ansieht. Eben genau das: ansieht. Meine Devise im Vorfeld der Reise, um den Anschein des Sextourismus von vornherein zu umgehen: Nur gucken – nicht anfassen.

Drei Null-Fünf-Saku später sind meine schwachsinnigen Anflüge vergessen und ich wieder auf Zinne. Und auf Reisen. Also scheiß auf die Seemannsromantik, die ist am Ende womöglich gar nicht gefragt und außerdem wackeln hier einfach auch zu viele perfekte Steiße herum. Mittlerweile befinden wir uns im Von-Krahli-Theater3 – ein Projekt des Goethe-Instituts (wenn ich das richtig verstanden habe) – und mitten in Tallinns Subkultur. Die ist wenigstens vier Jahre hinterher, aber gerade deswegen besonders anrührend zu beobachten. Die Mädchen, ach was: die Fabelwesen sind äußerst körperbetont gekleidet, können das, sollen das auch sein. Und tanzen auf eine naive Art freizügig, ganz entzückend und doch auch so bisschen beängstigend. Lobster verschüttet vor Aufregung sein Bier auf das schulterfreie Oberteil eines Mädchens, ein freudscher Verschütter gewissermaßen. Sie ist jedoch keineswegs verärgert, im Gegenteil, und so gebührt Lobster der erste Kontakt mit dem Feind. Ich betrachte beinahe neidisch die Szenerie, während sich Jörg an östlich unterkühltem Electroclash berauscht.

Und die Aufregung kam nicht von Ungefähr. Während Florian, mit den hiesigen Begebenheiten mehr oder weniger vertraut und auch des besseren Englisch‘ mächtig, relativ routiniert die geschäftlichen Dinge (Bier kaufen, Dealer akquirieren, den Eintrittspreis drücken) vornahm, waren Jörg und ich noch gänzlich von der faszinierenden Welt des Ostens erschlagen und zu keiner Aktion befähigt, die über ein hypnotisiertes Staunen hinaus ging.
Dem von oben bis unten in einen halben Liter Saku getränkten Mädchen schlug ich tatsächlich vor, ein Bier auszugeben. Sie lehnte dankend ab, ich wurde Hugh Grant, entschuldigte mich möglichst oft, möglichst verwirrt und kaufte mir schließlich – erster Kontakt mit estnischen Tresenpersonal – ein neues Bier und Zigaretten, die es hier nur am Tresen zu geben scheint. Das einzige, was wieder einen James Dean aus mir machen konnte, waren Mittel, die die europäischen Gesundheitsminister als nicht lebensverlängernd einstufen.

Immer neue Feen schweben herein, schweben über die Tanzfläche, schweben zur Bar. Wodka! Wir trinken Bruder- und noch lieber Schwesternschaft und gratulieren den flotten Estinnen etwas zu herzlich zum EU-Beitritt, aber das stört jetzt auch keinen mehr. Wodotschka sagen sie hier auch, die kleine Frau Wodka. Eine folgenschwere Untertreibung, denn ich bin jetzt nicht nur betrunken, sondern schlagvoll. Meine noblen Gedanken vom frühen Abend: dahin. Jetzt die Urtriebe aktivieren, Notstrom, noch ist nicht alles Pulver verschossen. Schlagzahl wieder drosseln und vor allem endlich mal den Laden wechseln. Nur noch Pärchen hier, und Jörg und Lobster sind auch nicht mehr auffindbar. Ich lasse mich mit einem Strom hübscher junger Menschen treiben. Angespült werde ich in einer typischen, aber nicht unsympathischen Absackerkellerkneipe 4, die man ebenso gut in der Marktstraße oder im Weinbergsweg vorfinden könnte. Erst jetzt bemerke ich, dass die Sonne längst aufgegangen ist. Ich muss fürchterlich aussehen in meinem Zustand, des Schutzes der Clubdämmerung beraubt und diesem unverblümenden Tageslicht ausgesetzt. Auf dem Bordstein vor der Kneipe treffe ich meine Brüder und Schwestern wieder, aus dem Kellerloch dröhnen mir die Buzzcocks entgegen. Ausnahmslos alle sind herzlich, sogar die Typen, was mich wundert, bedenkt man, dass die sich laufend mit Touri-Schleimern wie mir rumschlagen müssen, die ihren Mädchen ins Höschen wollen. Und das will ich, verdammt noch mal. Trotzdem bemühe ich mich, meine Gesprächsanteile in der Waage zu halten, zumindest nicht nur den Mädchen (diese Brünette mit den Kuhaugen und dem delikaten Mund!) an den Lippen zu hängen und nicht zu offensichtlich in ihre Dekolletés zu linsen. Letztlich sind sie aber leider auch ein bisschen zu glatt, zu oberflächlich-höflich. Keine Koketterie, kein Eingehen auf meine immer plumper werdenden Versuche, das Gespräch in irgendwie pikantere Bahnen zu lenken. Leg deine albernen Amerikanismen ab, Baby, schließlich sitzt du hier neben nasty Old Europe!
Als es droht, ernsthaft langweilig zu werden, kommt wie aus dem Nichts Jörg um die Ecke. Jerk – wenn ich bis hierhin dachte, ich sähe schlimm aus… In sonderbarer Einvernehmlichkeit machen wir kein großes Hallo um dieses unverhoffte, spätnächtliche Wiedersehen im Nirgendwo einer osteuropäischen Kapitale, sondern schlingern einfach entschlossen schweigend Richtung Tresen, um die letzten Kopeken5 auf den Kopf zu hauen. Lobster wo, frage ich mit schwerer Zunge. Apartment. Hol doch. Mache ich dann auch.
Schwere Zunge, schwerer Gang – stampfend schleppe ich mich die Kellertreppe rauf. Mit der Orientierung eines sterbenden Wals schlurfe ich los, stoße aber wie durch eine höhere Fügung gleich in der Seitenstraße auf unser Haus. Im Apartment finde ich tatsächlich Lobster vor (vorfinden, genauso muss man es sagen). Kerzengerade, den Blick geradeaus, sitzt er wie in einem David-Lynch-Szenario auf der Couch, ein Saku in der Hand. Er guckt kurz hoch, als hätte ich ihn bei irgendetwas gestört. Himmel, verstörender darf der Abend bitte nicht mehr werden!

Zum Apartment waren Jörg und ich – unseres Stadtführers beraubt – nur durch hartnäckiges Nachfragen gekommen, was uns eine erste, unfreiwillige Altstadterkundung eingebracht hatte. Dort angekommen hatten wir schnell festgestellt, dass die Biervorräte leer waren, weshalb Jörg für Nachschub sorgen sollte, was er anscheinend innerhalb kürzester Zeit vergessen und sich statt dessen wieder ins Nachtleben gestürzt hatte. Florian fand mich also in Erwartung Jörgs und eines frischen Biers, was an dieser Stelle wahrscheinlich auch das Beste gewesen wäre: Ein beschauliches Beisammensein unter Freunden, um die Geschehnisse des Tages zu rekapitulieren.
Aber nein, es ging darum, die Burg vor feindlicher Übernahme zu schützen, die auf dem Tisch verstreuten Geldreserven in Sicherheit zu bringen, zu erklären, warum kein Bier mehr im Kühlschrank war und den alten Tommy davon abzuhalten, sich an den Feen zu vergehen.

Gerade als ich ihn bewegen will, noch auf ein Bier mit runter zu kommen, stürzt Jörg mit einem Haufen wildfremder Menschen in die Tür. Die kuhäugige Brünette (!) setzt meine Sonnenbrille auf; ich werde sie danach nie mehr wieder sehen, die Brünette nicht und die Brille auch nicht. Eine Blumenvase stürzt aus dem offenen Fenster auf das Kopfsteinpflaster, irgendeine Musik scheppert blechern aus der billigen Kompaktanlage, alles verschwimmt. Mit allerletzter Kraft wage ich einen Angriff auf eine eher unförmige Dame (sie besitzt insofern Seltenheitswert), dränge sie in die Gemächer unserer kleinen Burg, kraule ihr den Nacken, küsse ihre Ohren, ein nicht mehr für möglich gehaltenes Greg-Peck-Comeback. You better sleep now! lacht sie und wirft mich aufs Bett. Ich gehorche und schlafe sofort ein.

Mir oblag es, den Spaßverderber zu spielen und die letzten Leute, die nach einiger Zeit der Biermangel noch nicht auf die Straße getrieben hatte, mit dem deutschen Satz „Ich bin untröstlich, dass ihr schon gehen müsst“ aus der Wohnung zu dirigieren. Nur „die Unförmige“ blieb und schickte sich an, das Sofa als Nachtlager zu nutzen, was für eine Dame natürlich viel zu unbequem ist…

Florian und Lobster

  1. Verweigerer einer aussichtsreichen Sportlerkarriere aus der Norddeutschen Tiefebene. Und auf Grund diverser Tournierreisen ins Baltikum „Tallinnkenner“.
  2. For those who care: “Oldhouse-Apartments” vermieten zu moderaten Preisen lauschige Apartment-Wohnungen, aber auch Hotel- bzw. Hostelzimmer. Unser äußerst geräumiges Apartment zum Beispiel liegt direkt in der Altstadt gegenüber einer russisch-orthodoxen Kirche und ist eine Spur zu sehr Ikea-Showroom. Vermittelt einem das nicht schon einen Hauch künstlicher Heimeligkeit (im Übrigen eine Eigenschaft, die Ikea-Möbeln grundsätzlich anzuhaften scheint), so sind es die burgmauerdicken Wände, die dieses Heim zu einer Trutzburg werden lassen, von der aus man zu Raubzügen durch Tallinns Szene aufbrechen konnte (um gegebenenfalls mit fetter Beute zurückzukehren).
  3. Rataskaevu 10, Old Town (www.vonkrahl.ee).
  4. Das Levist Väljas in der Olevimägli 12, täglich geöffnet von drei bis drei, am Wochenende auch länger! Wie man nachlesen kann, Tallinns grottigste, verrauchteste und zwielichtigste Bar überhaupt. Bekannt für billige Drinks und zerstörtes Interieur. Im mittelalterlichen Kellergewölbe treffen sich Studenten, Rastafaries und Skinheads für die letzten Drinks einer durchzechten Nacht.
  5. Estnische Kronen, ca. 1:15 umzurechnen. Dieselbe Notengröße ist zum Teil unterschiedlich (Blumen, Vögel und Kabinettspräsidenten mit grotesken Namen) bedruckt, was dem Ganzen ein putziges Bananenrepublik-Flair verleiht. Die kleinen Münzen haben wir in Kolonialherrenmanier einfach gleich aus dem Fenster geworfen.
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