Kalenderwoche 13

This pleasure seeking individual always looks his best, cause he’s a dedicated follower of fashion.

Ray Davis, The Kinks

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Kalenderwoche 11

Harriet Köhler – tolle Titten!

A.M., Berlin

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Kalenderwoche 10

Will Oldham möge bitte die isländische Sirene zu Hause und weiter mit Walen singen lassen!

Juka Della Roche (26 Jahre, Hamburg)

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Kalenderwoche 9

Spreeblick saugt mitunter sehr mit seinem Hauptstadtschuschu. Manchmal aber – Peter Turi wird einvernehmlich nicken – taugt es doch zu was:

Per Anhalter durchs Web 2.0

Speziell für Online-Einsteiger und Investoren ist es nicht leicht, durch den schattenwerfenden Farbverlauf durchzusteigen, der sich Web 2.0 nennt; und ehe man sich’s versieht kann man unter der Dusche im Fitnessstudio nicht mehr mitdiskutieren oder kauft versehentlich StudiVZ. Doch das muss nicht sein, denn glücklicherweise gibt es Spreeblick, das Fachmagazin für Zahlen mit einem Punkt dazwischen.

Second Life ist ein virtueller Swingerclub für Journalisten. Die Plattform wird von den großen Medienhäusern der Welt finanziert um in den kommenden Jahren die Redaktionskantine, Betriebsausflüge und Konferenzräume zu ersetzen und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz endlich auch denjenigen möglich zu machen, die gar keinen haben.

Xing wurde vom Neckermann-Versand gegründet, der auf der Site seine Anzug- und Kostüm-Kollektionen der letzten 23 Jahre präsentiert.

..und Myspace ist sowieso das letzte! Hier mehr.

Elbblick-Efendis, Hamburg

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Stutenbiss

Wenn Kommunikation das entscheidende Thema ist, hatte ich hier genug davon! Nicht etwa, dass ich mich mit jemandem unterhalten hätte – mit wem auch? Für die scharfen Mädchen auf der Suche nach einem finanzkräftigen Gönner war es zu früh und ich wahrscheinlich auch nicht finanzkräftig genug. Weiterlesen

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Estland-Logbuch Tag 3 – Reif für die Insel

Als ich auf dem Weg zum Klo Jörg mit einem Tüchlein bedeckt auf der Couch, dem Platz, den ich der Estin vorgestern nicht hatte zumuten wollen, liegen sehe, befällt mich ein konkretes Unbehagen. Wir müssen raus aus dieser Event-Tretmühle. Wir sind reif für die Insel. Tallinn hat uns innerhalb von nur knapp zwei Tagen geschafft. Weiterlesen

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Estland-Logbuch Tag 2 – Finninninnen

Es ist das Klappern der Holzfensterläden, das mich am frühen Nachmittag aus einer tiefen Narkose zurückholt. Ich erwache auf dem Schonüberzug des Frenchsize-Bettes, noch in der Ausgehuniform der letzten Nacht. Der Windzug lässt die weißen Vorhänge über meinem Kopf tanzen, während sich das Schlagen der Fensterläden mit dem mir so vertraut gewordenen Tinnitus‘1 zu einem unangenehmen Kopfschmerzsound verbreit, der dringend abgestellt werden muss. Allein, mein maroder Körper fühlt sich dazu noch nicht berufen. Weiterlesen

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Estland-Logbuch Tag 1 – Auf Zinne

Die Reisetasche ist natürlich erst sporadisch gepackt, als ich freitagmorgens viel zu spät, aber mit einem ausgezeichneten Kater aufwache. Auf der Feier am Vorabend war mir irgendwie nicht so nach Smalltalk, schon gar nicht nach Schmal-Talk mit Conny. Fragte mich doch tatsächlich, ob ich schon mit vielen großbusigen (sie sagte wirklich großbusig) Mädchen geschlafen hätte, dabei herausfordernd ihre großen, von einer Turnhallenträgerkonstruktion gehaltenen Brüste rausreckend. Weiterlesen

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24.01.2007

Es gibt nur falsche Kleidung…

Wintereinbruch – jetzt also doch!
Während der Noch-Mächtigste-Mann-der-Welt – wie immer zu spät – über Klimawandel und Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen spricht, kollabiert über der uns bekannten Welt eine Kaltluftwelle.
Was vor drei Wochen noch Anlass zu Jubelstürmen geboten hätte, lässt blonde Abiturientinnen am Nachbartisch schon von Sommer träumen und die Ferien auf „Malle“ oder „nee, nur so Party + Drogen, da habe ich keinen Bock drauf. Lieber auf Kreta“ planen.

Winterzeit – Traumzeit: Die Vögel zwitschern, das Licht wird noch ein bisschen gedimmt, unterm Lampenschirm lernt sich ein Liebespaar kennen und der Rosenverkäufer Inga ist in einer Schneewehe stecken geblieben – da ist Potenzial drin!!
…Jedenfalls wenn sie jetzt nicht gesagt hätte, wie nett sie Gunnar findet + dass es ein total guter Freund ist – „und von meinem Freund auch!“ Da kommt doch glatt schon mal das Gespräch etwas ins Stocken.
Winterzeit – Traumzeit: Da ist noch Potenzial drin!

Sowieso: Weiß.
Weiß ist das neue Grün. Bei diesen Witterungsverhältnissen erst recht. Selbst das Bier kommt in Milchglasflaschen. Und damit hätten wir die Strategie identifiziert, all die Unbill, wie z.B. Tod und Verderben oder Stoppersocken, zu ertragen: Schönfärben. Unter einem Weißschleier erscheint selbst der ekeligste Fetisch noch als liebenswerte Marotte. Womit wir beim Essen von Bauchnabelfusseln und am Ende des heutigen Wetterrapports angekommen wären.

Glückliches Heißpeitschen im Winter des Schneeglöckchenboykotts wünscht

Lobster
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21.3.2006

O-S-O

Ostwind. Eine Kaltluftfront zieht auf.

Bodenfrost.

In den späten Abendstunden wird mit heftiger Nebelbildung zu rechnen sein.

In den frühen Morgenstunden Raureif.

Bei Sonnenaufgang Hagel-, Schnee- und Graupelschauer. Schließlich: Nieselregen.

Lobster

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